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Die Ruhr Kunst Museen

 

 

Wir für das Revier. Die Ruhr Kunst Museen

Im Kulturhauptstadtjahr Ruhr 2010 hat sich das Ruhrgebiet Spannendes einfallen lassen: Vielfalt vernetzen, zeigen, was man hat, Einheit gestalten, dem Schmelztiegel der Kulturen an Emscher und Ruhr ein Corporate Identity verschaffen –, die große Vision bewegt. Das lässt die Kunstmuseen der Region nicht kalt. Sie rückten zusammen, optisch im Namen, praktisch im Tun. Das Label RuhrKunstMuseen (RKM) zeigt es kreativ. Side by side arbeitet das Museumsnetzwerk städteübergreifend am Puls der Zeit für eine Netzstadt Ruhr. Und weil Bilder Bände sprechen, führt das Logo ein Linienbündel, energetisch offen zum Verbundsystem vieler Routen übereinander gelegt.

 

Ist doch logisch, das Logo der Ruhr Kunst Museen

Die Botschaft der verbandelten Wege: Gemeinsam statt einsam sind die RuhrKunstMuseen stark. Was Individualität nicht ausschließt. Ein eigenes Profil auf der Basis vielfarbbunter Konzepte integrativer Koexistenz gehört zum modernen Freundschafts-Branding. Das stärkt kulturpolitische Wucht. Im Schulterschluss trägt man Verantwortung, den einenden Impuls von 2010 nachhaltig voran zu treiben: Wandel durch Kultur, Kultur durch Wandel für ein 5-Millionen-Einwohner-Ballungszentrum in einem strukturwandelgeprägten ehemaligen Kohle- und Montanzentrum. Mit Herz und Verstand, mit Mut und Energie sind die RuhrKunstMuseen am Werk. 2013 gab es dafür den Kulturmarken-Award "Trendmarke des Jahres".

 

Trendmarke Kunstraum Ruhr

Die Idee der RuhrKunstMuseen: die Metropole Ruhr als vernetzte Kunstregion Europas in Kopf und Herz katapultieren. Mapping the Region in 2010 war ein erstes bahnbrechendes Gemeinschaftsprojekt. 14 der 20 RuhrKunstMuseen stemmten städteübergreifende Ausstellungsprojekte. Von wegen Kirchturmdenken. Grenzüberschreitend werden seither Image und Profil der Metropole Ruhr geschärft. Kooperationspartner wie die RuhrTourismus GmbH (RTG), der Regionalverband Ruhr (RVR) und Urbane Künste Ruhr helfen mit. "United in Diversity – in Vielfalt vereint" – das Motto der Europäischen Union gilt viel im Ruhrgebiet. Das zeigt Wirkung. Regional und überregional, national wie international hat sich das Land "tief im Westen" mit seiner dichten Kulturlandschaft im In- und Ausland profiliert Vom kleinen New York an der Ruhr ist die Rede. Und tatsächlich stimmt ja, dass hier eine weltweit größte Dichte an moderner Kunst, an exklusiven Sammlungen des 19. und 20. Jahrhunderts beheimatet ist. Ruhrland ist Kulturland.

 

Die Ruhr Kunst Museen und ihre Organisation

Doch auch das bunteste Kaleidoskop, das innovativste Netzwerk, braucht Struktur. Die RuhrKunstMuseen sind basisdemokratisch in Form eines Plenums organisiert. Nach außen werden sie durch ein periodisch gewähltes Sprecherteam repräsentiert. Momentan übernehmen Edwin Jacobs (Museum Ostwall im Dortmunder U) und Leane Schäfer (Kunstmuseum Gelsenkirchen) diese Aufgabe. Hinter den Kulissen arbeiten verschiedene Arbeitsgruppen, die sich mit der Kunst im öffentlichen Raum, den Sammlungen, der Bildung und Vermittlung, dem gemeinsamen Marketing oder temporären Ausstellungsprojekten beschäftigen.

 

Einheit in der Vielfalt

Zwischen 15 Städten der Metropole Ruhr knüpft sich das Netzwerk der 20 RuhrKunstMuseen und deren hochkarätigen Sammlungen, oft in spektakulären historischen Industriebauten und Schlössern, in herausragenden Architekturen der Nachkriegszeit oder in prächtigen Museumsbauten untergebracht. Ein 2010 gemeinsam produziertes Buch zu den Kunstschätzen der RuhrKunstMuseen gibt Überblick. Und zeigt, was kaum anderswo in der europäischen Union so stimmt wie in der Metropole Ruhr: Wenn viele träumen, kommt ein großer Traum heraus. "Gelebte Überzeugung" hat das die Generalsekretärin der Kunststiftung NRW, Dr. Ursula Sinnreich genannt. Punktlandungen wurden draus. Wie 2018 das große RKM-Projekt Kunst & Kohle mit über 150 künstlerischen Positionen von 40 Künstlern*innen aus dem In- und Ausland, zeitgleich in 17 RuhrKunstMuseen auf 20.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche drinnen wie draußen rund um das schwarze Gold des Reviers anlässlich des endgültigen Ausstiegs aus der Steinkohle gezeigt. Knapp 135.000 Besucher*innen kamen. Ein halber Meter Dokumentation wurde gedruckt: 17 Ausstellungsbände, 15 Kilo schwer, 1500 Seiten und 1000 Abbildungen dick, ehrfürchtig der Klotz genannt. Wer spricht da von Peanuts, wenn Einheit in der Vielfalt so glänzt?

 

 

 

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